Verpackung im Spannungsfeld
Verpackungen befinden sich heute im Spannungsfeld qualitativer, ökonomischer, ökologischer und sozialer Forderungen. Demgegenüber war das traditionelle Profil der Verpackung allein vom Grundsatz maximaler Leistung im Verhältnis zu minimalen Kosten geprägt.
Die ganzheitliche Entwicklung einer Verpackung bedingt aber nicht nur die Einbeziehung rein ökonomischer Kriterien. Mitte der 80er Jahre ist die Umweltverträglichkeit als weiterer gleichberechtigter Faktor hinzugekommen. In Zukunft wird der sozialen Verträglichkeit stärkere Bedeutung beigemessen werden.
Dieses komplexe Anforderungsprofil an die Verpackung erfordert Kompetenz und integratives Denken - die Verpackung muß für alle Bereiche im Wirtschaftskreislauf optimiert werden. Dazu zählen Herstellung von Packstoffen und Packmitteln, Abfüll- und Abpackbereich, Lagerung und Transport, Handel, Verbraucher sowie die Entsorgung und Verwertung.
Viele der noch vorhandenen Optimierungspotentiale können aber nur im intensiven Dialog, auf der Grundlage wettbewerbs- und branchenübergreifender Information und Diskussion erschlossen werden. Im Sinne der optimalen Abstimmung zwischen der Erwartung an den Schutz von Produkten und der dafür notwendigen Verpackung gilt der Grundsatz:
'So viel Verpackung wie nötig, so wenig wie möglich.'